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Bischöfliches Dekret von Bischof Dr. Franz Jung für das Bistum Würzburg

vom 16. März 2020 Präambel Die Verbreitung des Coronavirus zwingt Staat und Gesellschaft ebenso wie alle Einzelnen zu besonderen Schutzmaßnahmen. Das Bistum Würzburg steht vor der Herausforderung, einerseits den Menschen zur Seite zu stehen, andererseits aber auch selbst alles zu tun, um die Verbreitung des Virus wenigstens zu verlangsamen. Wir müssen alle Menschen, mit denen wir in Kontakt stehen, ebenso schützen wie auch unser eigenes Personal. Vor diesem Hintergrund gebe ich hiermit folgende Anordnungen. Diese sind verpflichtend zu befolgen. § 1 Gottesdienste (1) Von Dienstag, 17. März 2020, an bis zum 19. April 2020 dürfen keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert werden. (2) Die private Zelebration der Priester, ggf. mit einem Mitglied des Pastoralteams, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, ist erlaubt und in der gegenwärtigen Situation ein stellvertretender Vollzug. Sie nimmt dabei die besonderen Anliegen der Pfarrgemeinden und Pfarreiengemeinschaften mit ins Gebet. (3) Die Liturgien zu den Kar- und Ostertagen können nicht öffentlich gefeiert werden. Ihre Mitfeier wird stattdessen durch Übertragung über das diözesane Internet ermöglicht. Für alle Gläubigen stellt das Liturgiereferat der Diözese bis Mittwoch, 18. März 2020, Materialien zur Gestaltung des eigenen Gebets bereit. (4) Erstkommunionfeiern am Weißen Sonntag, 19. April 2020, müssen verschoben werden. Über Erstkommunionfeiern an den folgenden Sonntagen wird entschieden, sobald feststeht, ob die Schulen ab dem 20. April 2020 wieder öffnen. Können die Erstkommunionfeiern mit den Kindern nicht mehr ausreichend vorbereitet werden, sind sie in jedem Fall zu verschieben. (5) Tauffeiern sind zu verschieben. Ausschließlich Nottaufen sind noch gestattet. (6) Trauungen sind zu verschieben. (7) Beisetzungen dürfen nur im engsten Familienkreis ohne Requiem stattfinden. (8) Die Krankensalbung für Einzelpersonen sowie die Begleitung von Sterbenden bleiben erlaubt. (9) Öffnung der Kirchen: Die Kirchen sollen nach Möglichkeit zu den gewohnten Zeiten in der je üblichen Weise und unter Beachtung der bekannt gemachten Hygieneregeln für das persönliche Gebet geöffnet bleiben.

§ 2 Veranstaltungen und Gremiensitzungen (1) Alle öffentlichen kirchlichen Veranstaltungen müssen entfallen. (2) Alle Treffen, Gruppenstunden usw. von kirchlichen Vereinigungen müssen entfallen. (3) Alle Gremiensitzungen außer den Treffen von Krisenstäben müssen entfallen. Dringende Beschlüsse sind im Umlaufverfahren oder per Telefon- oder Videokonferenz herbeizuführen.

§ 3 Kommunikation Das Bischöfliche Ordinariat gibt ab Dienstag, 17. März 2020, täglich um 15 Uhr weitere aktuelle Anordnungen über die Presse, die Bistumshomepage, das Intranet und per Rundmail an alle Beschäftigten bekannt. Diese Anordnungen sind verpflichtend zu beachten.

§ 4 Inkrafttreten und Geltungsdauer Die in diesem Dekret enthaltenen Anordnungen treten ab Dienstag, 17. März 2020, in Kraft. Sie gelten zunächst bis zum 19. April 2020. Über eine eventuell nötige Verlängerung wird zu gegebener Zeit entschieden.

Würzburg, 16. März 2020 Dr. Franz Jung Bischof von Würzburg

Msgr. Dr. Matthias Türk Kirchlicher Notar

In der Christuskirche feierten 70 Besucher den Weltgebetstag - Auch unsere PG beteiligte sich

Aschaffenburg. „Steh auf, nimm Deine Matte und geh!“ – so lautete das Motto des diesjährigen Weltgebetstags, der auch in der Christuskirche mit einer ökumenischen Feier und anschließenden Begegnung im Gemeindesaal begangen wurde.

An die Ränder der christlichen Gemeinschaft zu gehen, Brücken zu bauen, Menschen zurückzuholen, die „nicht den kirchlichen Stallgeruch“ haben: das wünschte sich Eva Meder-Thünemann am Sonntag beim Neujahrsempfang der Pfarreiengemeinschaft Zum guten Hirten. Die 58-Jährige wurde von Pfarrer Florian Judmann und den Besuchern als neue Gemeindereferentin begrüßt.

(aus dem Main-Echo vom 7. Januar 2020)

Wie oft sie wohl ihr Lied von den „heil'gen drei König' mit ihrigem Stern“ an diesem Tag gesungen haben? Die 40 Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen aus der Pfarrei St. Pius haben nicht mitgezählt. Als Sternsinger waren sie gestern in den Straßen zwischen Bismarckallee und dem Rosensee-Gebiet unterwegs.

Die Nadeln der Tannenbäume hatten die Jugendlichen und Erwachsenen noch am Abend in Haaren und Kleidung hängen: Gut 180 ausgediente und meist stark nadelnde Christbäume haben die Ministranten von St. Pius gemeinsam mit erwachsenen Helfern vor kurzem eingesammelt.

Herzliche Einladung an die Gemeinde zum Neujahrsempfang der Pfarreiengemeinschaft Zum guten Hirten am Sonntag, 19. Januar 2020.

Einladung zu den Orgelgebeten: Immer am vierten Donnerstag eines Monats (außer im August) um 18 Uhr in der Herz Jesu-Kirche.

Auch im neuen Jahr lädt Pfarrer Judmann jeweils einmal im Monat (Ausnahme April und August 2020) in den Pfarrsaal von Herz Jesu zu einem thematisch gestalteten Gesprächsabend über verschiedene Bibeltexte ein. Herzliche Einladung an alle!

Sie finden den Pfarrbrief Weihnachten 2019 unter Akrtuelles/Pfarrbriefe. Dort können Sie diesen online anschauen und lesen.

Zwei Wochen lang konnten in der Herz Jesu- sowie in der St. Pius-Kirche Hygieneartikel für das Kaufhaus Grenzenlos abgegeben werden.

Bis einschließlich Sonntag, den 15. Dezember, sammelt die Pfarreiengemeinschaft Zum guten Hirten Hygiene-Artikel für das Kaufhaus Grenzenlos.

Aus aktuellem Anlass warnen wir vor dem "Enkeltrick." Heute, am 04.12.2019, wurde versucht, Menschen

aus unserer Pfarrei zu bewegen, viel Geld herauszugeben, da der Enkel das Geld dringend benötigt und schon beim Notar wäre, um eine Wohnung zu kaufen.

Dies war natürlich frei erfunden.

In diesem Fall wurde rechtzeitiog die Polizei eingeschaltet.

Bei solchen oder ähnlichen Anrufen, bei denen der Enkel/die Enkelin angeblich dringend Geld benötigt,

immer misstrauisch sein. In solchen Fällen unbedingt Familienangehörige, den Enkel, die Enkelin selbst anrufen,

um den Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Falls niemand erreichbar ist oder man die Telefonnummern nicht zur

Verfügung hat, ist es besser, sich in solchen Fällen zunächst vertrauensvoll an die Polizei zu wenden.

Auf keinen Fall an Fremde, die angeblich im Namen von Enkeln Geld abholen wollen, um irgendetwas dringendes

damit zu bezahlen, Geld herausgeben, ohne dies vorher im Familienkreis und am Besten mit der Polizei abgeklärt zu haben.

 

 

 

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