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Liebe Eltern,

die Zahl der Erkrankungen am Coronavirus ist in den letzten Tagen in Bayern deutlich angestiegen. Deshalb dürfen Kinder vorerst bis einschließlich 19. April 2020 keine Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte betreten. Damit entfallen derzeit die regulären Betreuungsangebote. Ausgenommen von dieser Regelung sind Kinder, deren Erziehungsberechtigte in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten an einer Betreuung ihrer Kinder gehindert sind. Die Eltern dürfen diese Kinder auch in die Einrichtungen bringen und von dort wieder abholen, es gelten entsprechende Ausnahmen von den Ausgangsbeschränkungen. Eine Notbetreuung wird angeboten, wenn • ein Erziehungsberechtigter im Bereich der Gesundheitsversorgung oder der Pflege tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist. (gilt seit 23.03.2020)

• beide Erziehungsberechtigte des Kindes, im Fall von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende, in sonstigen Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung ihrer Kinder gehindert sind. Voraussetzung ist in diesem Fall, dass kein anderer Erziehungsberechtigter verfügbar ist, um die Betreuung zu übernehmen. In der Gesundheitsversorgung und der Pflege kann es aufgrund der aktuellen Krisensituation und der in diesem Rahmen ergriffenen Maßnahmen zu einem steigenden Personalbedarf kommen.

In diesen beiden Bereichen besteht daher ab Montag, dem 23. März 2020 die Berechtigung zur Notbetreuung schon dann, wenn nur ein Elternteil in der Gesundheitsversorgung oder der Pflege tätig ist. Die Gesundheitsversorgung umfasst beispielsweise neben Krankenhäusern, (Zahn-) Arztpraxen, Apotheken und den Gesundheitsämtern auch den Rettungsdienst einschließlich der Luftrettung. Hier geht es aber nicht nur um Ärzte und Pfleger, sondern um alle Beschäftigten, die der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen: Dazu zählt etwa auch das Reinigungspersonal und die Klinikküche.

Die Pflege umfasst insbesondere die Altenpflege, aber auch die Behindertenhilfe, die kindeswohlsichernde Kinder- und Jugendhilfe und das Frauenunterstützungssystem (Frauenhäuser, Fachberatungsstellen/Notrufe, Interventionsstellen). Zu den sonstigen Bereichen der kritischen Infrastruktur – also den Bereichen in denen es auf beide Eltern ankommt – zählen insbesondere alle Einrichtungen, die der sonstigen Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung (von der Produktion bis zum Verkauf), des Personen- und Güterverkehrs (z. B. Fernverkehr, Piloten, Fluglotsen), der Medien (insbesondere Nachrichten- und Informationswesen sowie Risiko- und Krisenkommunikation) und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Alleinerziehend bedeutet, dass das Kind mit ihm oder ihr in einem Haushalt wohnt und in diesem Haushalt keine weitere volljährige Person wohnt, die als Betreuungsperson dienen kann. Das Kind bzw. die weitere volljährige Person gehört zum Haushalt, wenn die Person in derselben Wohnung mit Haupt- oder Nebenwohnsitz gemeldet ist.

Des Weiteren gelten folgende Voraussetzungen:

• Das Kind weist keine Krankheitssymptome auf,

• das Kind war nicht in Kontakt zu infizierten Personen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen sind 14 Tage vergangen und es zeigt keine Krankheitssymptome,

• das Kind hat sich nicht im Gebiet aufgehalten, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen danach als solches ausgewiesen worden ist, oder seit seiner Rückkehr aus diesem Risikogebiet sind 14 Tage vergangen und es zeigt keine Krankheitssymptome. (Quelle: Informationen für Eltern, bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales vom 21.03.2020) Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/index.php

Was bedeutet das für die Kindertagesstätten Herz-Jesu und St. Pius? Die Notbetreuung in beiden Einrichtungen aktuell gewährleistet. Wenn Sie zum Kreis der Eltern gehören, die Anspruch darauf haben, setzen Sie sich bitte mit Ihrer jeweiligen Einrichtung per E-Mail oder telefonisch in Verbindung. Kontakt KiTa Herz-Jesu: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Telefon: 06021/22682 Kontakt KiTa St. Pius: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Telefon: 06021/930519 Dieses Formular müssen Sie ausgefüllt mitbringen: https://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_inet/21-03-2020_erklaerung_notbetreuung_stmas_stmuk-aktualisiert-clean.pdf

Alle anderen Familien bitten wir um Verständnis für diese Vorgehensweise. Wir halten uns in dieser Situation strikt an die Vorgaben der Staatsregierung und können keine Ausnahmen genehmigen. In Einzelfallentscheidungen ziehen wir die Aufsichtsbehörde hinzu, die dann ggf. eine Genehmigung erteilt. Weiterhin ziehen wir die Elternbeiträge von Ihren Konten ein, bis eine endgültige Regelung durch die Staatsregierung und nachgeordneten Behörden getroffen wird. Wir müssen sicherstellen, dass die Liquidität für unsere Kindertageseinrichtung weiterhin gewährleistet ist, da das Personal weiterhin angestellt bleiben soll. Das Essensgeld setzen wir ab April 2020 aus und ziehen diese Kosten nicht mehr von Ihrem Konto ab. Vielen Dank allen Eltern für Ihr Verständnis. Wir wünschen Ihnen, Ihren Kindern und Familien alles Gute und vor allem Gesundheit.

Der Träger der Kindertagesstätten von Herz-Jesu und St. Pius

Liebe Freunde, Vereinsmitglieder, Sponsoren und Bekannte!

Der neue, 75. Newsletter unseres Vereins SONETSCHKO Kinderheimhilfe e.V. ist fertig!

Klicken Sie einfachheitshalber wieder auf den Link http://sonetschko.de/downloads/newsletter-75.pdf

der direkt zum Newsletter auf unserer homepage führt. Dies dient auch der Entlastung Ihres eMail-Postfach.

Besonders hinweisen möchte ich Sie auf unseren "Online-Ostermarkt" am Ende des Newsletters! Bestellen Sie doch einfach bequem per eMail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) aus unserem Oster-Angebot - wir würden uns sehr über Ihre Unterstützung freuen!

Über jede Form der Rückmeldung freut sich natürlich wie immer verbunden mit herzlichen Grüßen

Ihr und Euer

Robert Eidenschink

SONETSCHKO Kinderheimhilfe e.V. Elsa-Brändström-Weg 32 63741 Aschaffenburg

Mit Foto symbolisch an Gottesdiensten der Kar- und Osterzeit teilnehmen

Um über die Kar- und Osterfeiertage wenigstens symbolisch von Angesicht zu Angesicht mit seiner Gemeinde Gottesdienst zu feiern, möchte Pfarrer Florian Judmann eine Fotoaktion durchführen. Die Pfarreiengemeinschaft Zum guten Hirten bittet alle, die mitmachen möchten, per E-Mail um ein Foto von sich oder der ganzen Familie. Die Bilder werden im Pfarrbüro ausgedruckt und in dem Raum aufgehängt, in dem der Pfarrer seit der Corona-bedingten Absage öffentlicher Gottesdienste regelmäßig die Heilige Messe feiert. Losgehen soll es mit dem Palmsonntag, 5. April. Auf das Foto können kurze Ostergrüße, Gebetsanliegen oder Bitten geschrieben werden, teilt der Pfarrer mit. Die Bilder werden ausschließlich für diese Aktion verwendet. Bitte bis spätestens 4. April per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden oder in Papierform in den Briefkasten des Pfarrbüros in der Saarstraße 4 werfen. comü

 

TV Mainfranken sendet täglich um 12.00 Uhr und am Sonntag um 10.00 Uhr den Gottesdienst live aus Würzburg.

Anlässlich der weltweiten Krise um das Corona-Virus veröffentlichen der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augoustinos, das gemeinsame Wort „Beistand, Trost und Hoffnung“.

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die gegenwärtigen Tage sind geprägt von der krisenhaften Gesamtsituation, die durch die Verbreitung des Corona-Virus hervorgerufen wird. Das Bemühen, die Verbreitung dieser Krankheit zu verlangsamen, führt zu drastischen Maßnahmen. Jede und jeder von uns ist konkret betroffen.

Da wir dieses Bemühen selbstverständlich unterstützen und uns an die staatlichen Vorgaben konsequent halten wollen, wurden auch gemeindliche Veranstaltungen abgesagt und kirchliche Einrichtungen weitgehend geschlossen. Sie können sicher nachvollziehen, wie schwer es uns gefallen ist, in diesen beunruhigenden Zeiten alle öffentlichen Gottesdienste auszusetzen. Gerade in schweren Zeiten ist es für uns Christen eigentlich unabdingbar, die Nähe Gottes zu suchen, indem wir uns zu gemeinsamen Gebeten und Gottesdiensten versammeln.
Und doch ist dieser Verzicht notwendig, um die Pandemie so weit als irgend möglich einzugrenzen, deren schwerwiegende Auswirkungen wir alle persönlich zu spüren bekommen. Uns alle treffen die Einschränkungen. Manche sind selbst oder in ihrem Umfeld von Erkrankung, schweren Krankheitsverläufen oder gar Tod betroffen. Viele sind aufgrund des gesellschaftlichen Stillstands in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht und mit großen Zukunftssorgen konfrontiert. Auch wenn die Gottesdienste derzeit nicht stattfinden können, können Sie sich – das möchten wir Ihnen zusagen – unserer solidarischen Unterstützung, unseres persönlichen Beistands und unseres Gebetes gewiss sein.

Wie alle unverschuldete Not, die über die menschliche Gemeinschaft kommt, so kennt auch diese Krise keine Gerechtigkeit. Sie trifft die einen nur ganz am Rande, die anderen, oft genug die Schwachen, aber mit aller Härte. Deshalb, aber auch wegen der notwendigen Isolation der Menschen, sind das Füreinander-Dasein und die Solidarität in dieser Zeit so unabdingbar, um das humane Angesicht unserer Gesellschaft nicht zu entstellen oder gar zu zerstören. Unser großer Dank gilt allen im Gesundheitswesen, Ärztinnen und Ärzten, Krankenpflegerinnen und Krankenpflegern und Freiwilligen, die oft bis zur Erschöpfung dafür sorgen, dass die Erkrankten die bestmögliche Versorgung erhalten.

Gerade weil in diesen Tagen viele Grenzen und Barrieren zwischen Menschen errichtet werden müssen, dürfen die Grenzen nicht in den Herzen hochgezogen werden. In einer solch existenziellen Krise, in der auch die gesellschaftlichen Institutionen spürbar an ihre Grenzen stoßen, kommt es auf jede und jeden Einzelnen an. Aber nicht, weil sich jeder dann selbst der Nächste ist und jeder für sich allein kämpft, sondern weil jedes offene Ohr, jedes freundliche Wort und jede helfende Hand besonders zählen und viel bedeuten. Es tut in der Seele gut zu sehen, wie viel gelebte Humanität es angesichts dieser Krise in unserer Gesellschaft gibt! An vielen Orten haben sich spontan Freiwillige bereit erklärt, Einkäufe für ältere oder kranke Nachbarn zu erledigen oder Kinder zu betreuen, deren Eltern weiterhin ihrem Beruf nachgehen müssen. Auch in unseren Gemeinden gibt es viele, die mit Telefongesprächen, EMails und anderen Medien den sozialen Kontakt aufrechterhalten und die Gemeinschaft stärken. Dazu gehören auch die vielen Gebetsgruppen, die sich über das Internet verabreden.

Die gegenwärtige Pandemie hat weltweite Ausmaße. Sie betrifft nicht nur uns, sondern auch die Menschen in den Kriegsregionen des Nahen Ostens, insbesondere Syriens, und in den Flüchtlingslagern. Da hier Schutzmaßnahmen weitgehend fehlen, ist ihr Risiko zu erkranken sogar noch größer. Deshalb dürfen wir auch sie nicht aus dem Blick verlieren.

Als Christen sind wir der festen Überzeugung: Krankheit ist keine Strafe Gottes – weder für Einzelne, noch für ganze Gesellschaften, Nationen, Kontinente oder gar die ganze Menschheit. Krankheiten gehören zu unserer menschlichen Natur als verwundbare und zerbrechliche Wesen. Dennoch können Krankheiten und Krisen sehr wohl den Glauben an die Weisheit und Güte Gottes und auch an ihn selbst erschüttern. Krankheiten und Krisen stellen uns Menschen vor Fragen, über die wir nicht leicht hinweggehen können. Auch wir Christen sind mit diesen Fragen nach dem Sinn menschlichen Leids konfrontiert und haben keine einfachen Antworten darauf. Die biblische Botschaft und der christliche Erlösungsglaube sagen uns Menschen jedenfalls zu: Gott ist ein Freund des Lebens. Er liebt uns Menschen und leidet mit uns. Gott will das Unheil nicht. Nicht das Unheil hat darum das letzte Wort, sondern das Heil, das uns von Gott verheißen ist.

Wir Menschen sind verwundbar und verletzlich. Das wird uns in diesen Tagen schmerzhaft bewusst. Deshalb ist es zutiefst menschlich, Verunsicherung und Angst zu spüren, wenn das gesellschaftliche Leben zum Stillstand kommt, der Kontakt zu Freunden drastisch eingeschränkt wird, alle Planungen von heute auf morgen durchkreuzt werden und wir nicht wissen, was in den nächsten Wochen sich ereignen wird. Der auferstandene Christus, den wir in einigen Tagen wieder feiern werden, ruft nach dem Zeugnis des Evangeliums den Menschen in solcher Bedrängnis zu: „Fürchtet euch nicht!“ (Mt 28,5) Dieser Trost ermutigt uns, angesichts der Not und der Angst nicht in Verzagtheit zu verharren, sondern Hoffnung und Zuversicht zu schöpfen. Und Gott ist uns Menschen auch dann nahe, wenn wir nicht selbstsicher und souverän sind, sondern unsicher tastend, suchend und fragend. Wer sich von dieser Hoffnung leiten lässt, vermag anderen Beistand, Trost und Hoffnung zu spenden.

Wir Christen bereiten uns in der augenblicklichen Fasten- und Bußzeit auf das Osterfest vor. Dabei weist ein Wort aus dem alttestamentlichen Buch Jesaja uns in aller Deutlichkeit darauf hin, dass es nicht das rechte Fasten ist, „wenn man den Kopf hängen lässt wie ein Schilf“. Dagegen ermutigt uns der Prophet, die „Fesseln des Unrechts zu lösen“ und uns den Notleidenden zuzuwenden, und zeichnet eine Verheißung Gottes an den Horizont: „Dann wird dein Licht hervorbrechen wie das Morgenrot und deine Heilung wird schnell gedeihen.“ (vgl. Jes 58,5–8)

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

all jenen, die unter den äußeren Umständen schwer zu leiden haben, wünschen wir in den kommenden Tagen und Wochen alle Kraft und die nötige Hilfe. Denen, die erkranken und an Krankheiten leiden, wünschen wir Linderung und, wenn möglich, baldige Genesung. Diejenigen aber, die sterben, empfehlen wir der Güte und Barmherzigkeit Gottes. Er möge sie aufnehmen in sein Leben.

In diesen Zeiten der Verunsicherung begleiten Sie alle unsere Gebete und Segenswünsche!

Bleiben Sie behütet an Leib und Seele. Gott segne Sie!

Bonn und Hannover, den 20. März 2020

Bischof Dr. Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

Landesbischof Dr. Heinrich-Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

Metropolit Augoustinos, Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland

Liebe Seniorinnen und Senioren,

alles hat seine Zeit, Zeit zum Lachen, Zeit zum Weinen, Zeit zum Glücklich sein, Zeit zum Lieben, Zeit zum Traurig sein.

Zeit für CORONA war nicht vorgesehen. Aber nun ist sie da die Corona Zeit. Wir aber, die schon ein Alter erreicht haben, können es sich nicht leisten, Zeit zu verschenken, zu vertun. Darum wollen wir diese Zeit nutzen.

Man könnte mal die alten Fotoalben heraus holen und nachsehen,was so alles passiert ist in vergangenen Zeiten. Es waren doch lange Jahre. Wir haben viele Reisen gemacht, dies und das erlebt und genossen. Also man nennt es schwelgen in Erinnerungen.

Schallplatten und CD anhören, ein Buch lesen, alles, wofür wir sonst keine Zeit hatten.und dann auch innerlich ein wenig aufräumen.

Habe ich etwas versäumt, kann ich jemanden durch einen Anruf froh machen? Oder vielleicht einem lieben Menschen einen Brief schreiben?

Sie merken schon,es muss nicht ganz so trostlos sein. Es gibt noch vieles, was man tun kann.

Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude.

Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht.

ich handelte und siehe, die Pflicht ist Freude.

Rabindranath Tagore

Alles Gute, passen Se gut auf sich auf

Ihre Seniorenleiterinnen Gisela Kirchen und Margot Erhard

 

Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht

Gemeinderferentin Eva Meder-Thünemann singt jeden Morgen um 8.00 Uhr den Taize-Kanon: „Meine Hoffnung und meine Freude“. (Gotteslob 365). Sie singt ihn 5 mal hintereinander. Sie freut sich über alle, die sich diesem Gesang anschließen, ob laut oder leise, wo immer man sich auch befindet (nicht öffentlich und nicht in der Kirche). Alle, die nicht mitsingen können oder wollen können sich trotzdem Kraft und Mut von diesem Lied holen. Auf der Facebookseite „Citypastoral Aschaffenburg“ postet sie außerdem täglich Gedanken und Foto-Impulse.

Rosenkranzgebet voller Licht

Diakon Loidl betet ab heute täglich um 15.00 Uhr privat (nicht öffentlich, nicht in der Kirche) den Lichtreichen Rosenkranz (Gotteslob 4,B 4). Im Anschluss spendet er für alle Betenden den Segen. Er freut sich auf die Verbundenheit mit allen, die gerade jetzt den Trost des Gebetes und der Gemeinschaft suchen. Vielleicht ist dies auch eine Chance für Menschen, die den Gebetsschatz des Rosenkranzes noch nicht für sich entdeckt haben. Wer keine Zeit oder Ruhe findet, aktiv mitzubeten, ist trotzdem in das Gebet mit eingeschlossen Alle sind willkommen, sich dieser Gebetsgemeinschaft anzuschließen.

 

 Kreuzweg

Kreuzweggebet Diakon Deboy betet jeden Freitag um 18.00 Uhr privat den Kreuzweg im GL 683/684.Am Ende spendet er den Segen. (Nicht öffentlich, nicht in der Kirche). Sie sind herzlich eingeladen, mit ihm verbunden zu beten, wo auch immer Sie sich um diese Zeit befinden.

 

Hoffnungslicht

Wir laden herzlich dazu ein, gemeinsam ein Hoffnungszeichen zu setzen. Wenn Sie dabei sein wollen, stellen Sie bitte jeden Abend um 19.00 Uhr eine Kerze ins Fenster. Beten Sie ein Vaterunser. Das Seelsorgeteam der Pfarreiengemeinschaft Zum Guten Hirten schließt sich dieser Gebetsgemeinschaft jeden Abend an. Pfarrer Judmann spendet im Anschluss den Segen  (Nicht öffentlich, nicht in der Kirche). Unsichtbar aber sicher deutlich spürbar sind wir so als Gebetsgemeinschaft miteinander verbunden. Für alle, die lange nicht mehr gebetet haben, oder die es zum ersten Mal versuchen wollen: Sie finden den Text des „Vater unser“ im Gotteslob Nr. 3,2. oder im Internet. Wer nicht täglich mitbeten kann, ist trotzdem eingeladen, sich anzuschließen, wenn es möglich ist.

Das Seelsorgeteam der Pfarreiengemeinschaft freut sich auf diese besondere Verbindung mit vielen Menschen; ganz gleich, ob Sie unseren Gemeinden angehören oder welcher Konfession.

Messfeier der Verbundenheit

Jeden Sonntag feiert Pfarrer Judmann stellvertretend für alle Gemeindemitglieder und alle, die sich zugehörig fühlen,die Messe in Verbundenheit im Geiste. (Nicht öffentlich und nicht in der Kirche)

 

Die Diözese Würzburg überträgt täglich um 12.00 einen Gottesdienst.

Dieser ist unter dem folgenden Link erreichbar:

https://www.bistum-wuerzburg.de/service/coronavirus/

Darüberhinaus gibt es noch folgende Möglichkeiten, Gottesdienste ind en Medien zu verfolgen:

Fernsehen: Jeden Sonntag überträgt das ZDF um 09:30 Uhr im Wechsel evangelische und katholische Gottesdienste live im Fernsehen. Die ARD überträgt punktuell Gottesdienste. Eine Liste der geplanten Übertragungen sich unter: https://programm.ard.de/TV/Themenschwerpunkte/Kirche-und-Religion/Fernsehgottesdienste/Startseite BibelTV überträgt den Gottesdienst aus dem Kölner Dom live sonntags um 10 Uhr.

Internet: Papstmessen als Live-Stream & Podcast: https://www.vaticannews.va/de/papst.html https://www.vaticannews.va/de/papst-franziskus/santa-marta-messe.pagelist.html Gottesdienstübertragungen im WEB-TV von Domradio Köln https://www.domradio.de/gottesdienst/uebertragungen-im-web-tv Tagessegen und Abendgebet auf www.katholisch.de

Radio Radio Horeb überträgt regelmäßig Gottesdienst. Einen Überblick gibt es hier: https://www.horeb.org/programm/lebenshilfe/liturgie/

Eine Übersicht zu Gottesdienst-Übertragungen im Internet gibt es auch unter https://www.bibeltv.de/live-gottesdienste/

Diese Informationen habe ist von der Seite des Bistums Würzburg übernommen.

Michael Markert

 

Pfarrbüro telefonisch zu erreichen:

Alle Pfarrbüros sind für den Publikumsverkehr geschlossen.

Wir stehen Ihnen aber weiterhin telefonisch zu Verfügung – auch für seelsorgliche Gespräche:

• Pfr. Judmann: 06021 – 22 33 2

• Gem.ref. Meder Thünemann: 06021 – 22 33 2 und 0152 217 71 557

• Diakon Deboy: 06021 – 22 33 2

• Diakon Kern und Diakon Loidl erreichen Sie privat.

Telefonseelsorge:

Wenn Sie sich etwas von der Seele reden wollen:

Telefon 0800 111 0 111

oder     0800 111 0 222

gebührenfrei

Krisenkompass-App

Neu ist die Krisenkompass-App. Näheres dazu finden Sie hier:

KrisenKompass App

Michael Markert

Bischöfliches Dekret von Bischof Dr. Franz Jung für das Bistum Würzburg

vom 16. März 2020 Präambel Die Verbreitung des Coronavirus zwingt Staat und Gesellschaft ebenso wie alle Einzelnen zu besonderen Schutzmaßnahmen. Das Bistum Würzburg steht vor der Herausforderung, einerseits den Menschen zur Seite zu stehen, andererseits aber auch selbst alles zu tun, um die Verbreitung des Virus wenigstens zu verlangsamen. Wir müssen alle Menschen, mit denen wir in Kontakt stehen, ebenso schützen wie auch unser eigenes Personal. Vor diesem Hintergrund gebe ich hiermit folgende Anordnungen. Diese sind verpflichtend zu befolgen. § 1 Gottesdienste (1) Von Dienstag, 17. März 2020, an bis zum 19. April 2020 dürfen keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert werden. (2) Die private Zelebration der Priester, ggf. mit einem Mitglied des Pastoralteams, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, ist erlaubt und in der gegenwärtigen Situation ein stellvertretender Vollzug. Sie nimmt dabei die besonderen Anliegen der Pfarrgemeinden und Pfarreiengemeinschaften mit ins Gebet. (3) Die Liturgien zu den Kar- und Ostertagen können nicht öffentlich gefeiert werden. Ihre Mitfeier wird stattdessen durch Übertragung über das diözesane Internet ermöglicht. Für alle Gläubigen stellt das Liturgiereferat der Diözese bis Mittwoch, 18. März 2020, Materialien zur Gestaltung des eigenen Gebets bereit. (4) Erstkommunionfeiern am Weißen Sonntag, 19. April 2020, müssen verschoben werden. Über Erstkommunionfeiern an den folgenden Sonntagen wird entschieden, sobald feststeht, ob die Schulen ab dem 20. April 2020 wieder öffnen. Können die Erstkommunionfeiern mit den Kindern nicht mehr ausreichend vorbereitet werden, sind sie in jedem Fall zu verschieben. (5) Tauffeiern sind zu verschieben. Ausschließlich Nottaufen sind noch gestattet. (6) Trauungen sind zu verschieben. (7) Beisetzungen dürfen nur im engsten Familienkreis ohne Requiem stattfinden. (8) Die Krankensalbung für Einzelpersonen sowie die Begleitung von Sterbenden bleiben erlaubt. (9) Öffnung der Kirchen: Die Kirchen sollen nach Möglichkeit zu den gewohnten Zeiten in der je üblichen Weise und unter Beachtung der bekannt gemachten Hygieneregeln für das persönliche Gebet geöffnet bleiben.

§ 2 Veranstaltungen und Gremiensitzungen (1) Alle öffentlichen kirchlichen Veranstaltungen müssen entfallen. (2) Alle Treffen, Gruppenstunden usw. von kirchlichen Vereinigungen müssen entfallen. (3) Alle Gremiensitzungen außer den Treffen von Krisenstäben müssen entfallen. Dringende Beschlüsse sind im Umlaufverfahren oder per Telefon- oder Videokonferenz herbeizuführen.

§ 3 Kommunikation Das Bischöfliche Ordinariat gibt ab Dienstag, 17. März 2020, täglich um 15 Uhr weitere aktuelle Anordnungen über die Presse, die Bistumshomepage, das Intranet und per Rundmail an alle Beschäftigten bekannt. Diese Anordnungen sind verpflichtend zu beachten.

§ 4 Inkrafttreten und Geltungsdauer Die in diesem Dekret enthaltenen Anordnungen treten ab Dienstag, 17. März 2020, in Kraft. Sie gelten zunächst bis zum 19. April 2020. Über eine eventuell nötige Verlängerung wird zu gegebener Zeit entschieden.

Würzburg, 16. März 2020 Dr. Franz Jung Bischof von Würzburg

Msgr. Dr. Matthias Türk Kirchlicher Notar

Die aktuelle Situation führt auch in unserer Pfarreiengemeinschaft, im Dekanat und in der Diözese zu Absagen von geplanten Veranstaltungen und Gottesdiensten.

Zur Zeit sind folgende Ereignisse betroffen:

  •  Der allwöchentlich montags stattfindende Tanzkreis 55 Plus im Pfarrsaal entfällt bis Ende April.
  •  Das für Dienstag, 17.03.2020 angesetzte Frühstückscafé muss leider entfallen. Weitere geplante Termine entfallen ebenfalls bis Ende April.
  •  Der im aktuellen Einblick beworbene Bildungsnachmittag des Seniorenforums am 20.03.2020 entfällt.
  •  Ebenso entfallen am Dienstag, 14.04.2020 der Seniorengottesdienst und der Seniorennachmittag.
  •  Das am 21.03.2020 geplante Pastoralforum des Dekanates Aschaffenburg-Stadt ist abgesagt.
  •  Die geplanten Gottesdienste in den Seniorenheimen entfallen bis Ende April Das gilt auch für den noch im Einblick genannte Messfeier am 19.03.2020 um 10.00 Uhr in St. Elisabeth.

Abhängig von der weiteren Entwicklung kann es kurzfristig zu weiteren Terminabsagen bzw. -änderungen kommen. Wir bitten dafür um Ihr Verständnis und werden Sie an dieser Stelle weiter informieren. Beachten Sie auch die Informationen im Einblick und im Main-Echo sowie nachstehende Information der Pressestelle der Diözese Würzburg.

Die Pressestelle der Diözese Würzburg hat dazu folgende Erklärung veröffentlicht:

Bischof setzt Sonntagspflicht bis auf Weiteres aus 13.03.2020 | 14:52 Uhr

Bistum Würzburg ergreift weitere Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus Würzburg (POW)

Bischof Dr. Franz Jung hat für die Katholiken im Bistum Würzburg bis zum 19. April die Sonntagspflicht ausgesetzt. Das heißt, die Gläubigen müssen den Gottesdienst in der Kirche nicht besuchen. Gottesdienste in Senioreneinrichtungen entfallen bis auf Weiteres. Das Bistum lädt dazu ein, die Übertragungen von Gottesdiensten in Hörfunk und Fernsehen zur Mitfeier zu nutzen. Firmgottesdienste finden vorerst nicht statt. Alle für den Weißen Sonntag geplanten Erstkommunionfeiern sollen verschoben werden. Krankenkommunion oder Krankensalbung für Einzelpersonen sind weiterhin möglich. Taufen, Trauungen und Beisetzungsfeiern sollen nur noch im engsten Familienkreis stattfinden. Veranstaltungen wie Fastenessen oder Seniorennachmittage in den Gemeinden müssen vorerst entfallen.

Alle Kirchenchöre im Bistum Würzburg stellen bis einschließlich Sonntag, 19. April, den Probe- und Aufführungsbetrieb ein. Der geplante ökumenische Gottesdienst zum Gedenken an die Zerstörung Würzburgs am Montag, 16. März, um 9 Uhr, und die Gottesdienste zur Verabschiedung von Domdekan Prälat Günter Putz am Donnerstag, 19. März, um 17 Uhr sowie anlässlich des 100. Jubiläums des Diözesan-Caritasverbands am Montag, 23. März um 17.30 Uhr finden nicht statt. Abgesagt wurde darüber hinaus die für Freitag, 13., und Samstag, 14. März, geplante Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrats der Katholiken. Archiv und Bibliothek des Bistums Würzburg in der Würzburger Domerschulstraße 17 haben von Montag, 16. März, bis einschließlich 19. April geschlossen. Alle Veranstaltungen der Kirchlichen Jugendarbeit (kja) im Bistum Würzburg ab 13. März, 18 Uhr, bis einschließlich Sonntag, 19. April, sind abgesagt. Bischof Jung bittet für diese Maßnahmen um Verständnis. Der Schutz der Menschen müsse nun absolute Priorität haben. Die Hotline des Bistums ist weiterhin von Montag bis Freitag jeweils von 7 bis 10 Uhr und 14 bis 16 Uhr unter 0931/38622222 erreichbar. Generalvikar Thomas Keßler hat im Bischöflichen Ordinariat einen Krisenstab eingerichtet, der gegebenenfalls über weitere Maßnahmen entscheidet.

 

Michael Markert

 

In der Christuskirche feierten 70 Besucher den Weltgebetstag - Auch unsere PG beteiligte sich

Aschaffenburg. „Steh auf, nimm Deine Matte und geh!“ – so lautete das Motto des diesjährigen Weltgebetstags, der auch in der Christuskirche mit einer ökumenischen Feier und anschließenden Begegnung im Gemeindesaal begangen wurde.

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