Liebe ist…die Würze des Lebens
Geschmack.voll.leben – unter diesem Motto stand der Gottesdienst am Valentinstag, den Pfarrer Robert Sauer und Diakon Michael Völker gemeinsam in der St. Pius-Kirche zelebrierten. Rund 60 Kinder, Jugendliche und Erwachsene waren gekommen, auch die Kommunionkinder und ihre Eltern waren dabei.
Erneut war die St. Pius-Kirche wieder mit Luftballons in Herzform, roten Rosen und Kerzen geschmückt, ein schöner Rahmen. Diakon Völker hatte einen Teller voller verschiedener Lebensmittel mitgebracht für seinen Impuls. Hier ein Ausschnitt: „Sie kennen wahrscheinlich alle die oft gestellte Frage „Hat‘s geschmeckt?“ So werden wir im Restaurant nach unserem Wohlbefinden gefragt oder man probiert zuhause ein neues Gericht aus und stellt die Frage in die Runde derer, die am Tisch sitzen.
Hat’s geschmeckt? Diese Frage können wir uns aber auch immer wieder stellen, wenn wir auf unseren Alltag schauen. Ich lade uns ein, mal die vergangene Woche zu reflektieren. Wie haben uns die letzten Tage geschmeckt?“ Dazu hielt Diakon Völker verschiedene Lebensmittel hoch: Süßigkeiten, die an ein schönes Erlebnis erinnern. Zitrone und saure Gurken, die für alles Bittere, das man erleben musste, stehen. „Was hat mich zum Weinen gebracht? Die scharfe Peperoni steht dafür.“
Im Matthäus-Evangelium sagt Jesus: „Ihr seid das Salz der Erde. Ihr seid das Licht der Welt.“ Dann stellte Michael Völker die provokante Frage: „Bist Du ein Salzstreuer?“ Also einer, der dem Leben Geschmack gibt. „Das soll ich als Christ für diese Welt tun. Mein Glaube, meine Zuwendung, meine Liebe zum Nächsten sollen für die Menschen das Leben erträglich, ja erfüllend machen. Eine wichtige Eigenschaft des Salzes ist es, sich aufzulösen und eben nicht selbst im Vordergrund zu stehen. So soll auch mein Christsein den Menschen dienen, damit sie leben können. Dafür sind Mut und Einsatzfreude notwendig, aber auch Diskretion und Bescheidenheit. Ebene mit dem Salzstreuer und nicht mit dem Schöpflöffel die Welt im Geist Gottes zu verändern. Deshalb nochmals die Frage: Bist Du ein Salzstreuer?“
Anschließend spendeten Pfarrer Sauer und Diakon Völker den kleinen und großen Gottesdienstbesuchern den ganz persönlichen Valentinssegen, musikalisch begleitet von Robert Eidenschink an der Orgel. Danke auch an die Ministrantinnen und Ministranten und unsere Küsterin.
Beim Sektempfang, der im Anschluss an die Messfeier im Pfarrsaal stattfand, gab es dann ausreichend Gelegenheit zum Gespräch. Danke an alle, die die Kirche so schön mit Rosen, Lichtern und Herzluftballons geschmückt haben und die Bewirtung übernommen haben. comü

























































