Seit einigen Tagen hängt ein neues Kreuz über dem Zelebrationsaltar der St. Pius-Kirche. Es zeigt einen Holzkorpus aus der Renaissance-Zeit (16./17. Jahrhundert).
Dieser Korpus hing viele Jahrzehnte weitgehend unbeachtet in der Sakristei der 1967 geweihten Kirche am Hönleinweg. Er stammt vermutlich aus dem Besitz des früheren Pfarrers Georg Göring, der ein leidenschaftlicher Kunstsammler war.
Der Kreuzbalken, der den Grundriss der Pius-Kirche aufgreift, ein franziskanisches Tau, ist aus durchsichtigem Acryl gefertigt, so dass der Gekreuzigte gleichsam im Raum schwebt. Das neue Kreuz korrespondiert mit der Altarwand, die von dem Künstler Siegfried Rischar gestaltet wurde, und die Passion, den Kreuzweg und die Auferstehung thematisiert.
Vor kurzem hat Pfarrer Robert Sauer, von dem die Idee der künstlerischen Darstellung stammt, das neue Kreuz der Gemeinde vorgestellt und im Rahmen des Gottesdienstes gesegnet.
Foto: Robert Sauer
